Alarmiert wurden folgende Feuerwehren:
Wrestedt, Stederdorf, Lehmke, Wieren, Uelzen, Niendorf 2, Kirchweyhe und der ELW aus Bad Bodenteich.
Die Alarmierung erreichte uns um 10:08 Uhr per Sirene, digitalen Funkmeldeempfängern und der Alarmierungs App über Handy.
Wir befanden uns gute 5 Stunden im Einsatz.
Nachfolgend findet ihr den Bericht der Allgemeinen Zeitung Uelzen vom 11.08.26 zum Einsatz:
Der Brand einer Feldscheune bei Stederdorf ist abgelöscht. Wie der stellvertretende Kreisbrandmeister Björn Busenius auf Nachfrage berichtete, habe man gegen 13.30 Uhr die Kräfte reduzieren können, nachdem das Feuer erfolgreich bekämpft worden sei. Kräfte von mehr als einem halben Dutzend Wehren waren am Dienstagvormittag im Einsatz. Weil dichter, teils brauner Rauch aufstieg und die Schwaden immer wieder Richtung Ort zogen, wurden Bewohner Stederdorfs zeitweise gebeten, ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Das Feuer wütete unter dem Blechdach der Scheune, die in einem Hain zwischen Stederdorf und Niendorf II zu finden ist. Wie Busenius erklärte, brannte mutmaßlich eine alte, unter dem Blech zu findende Dachpappe. Zunächst wurde von einer Drehleiter sowie vom Boden aus mit Strahlrohren das Feuer bekämpft. Ziel dabei war es, die Temperatur so weit zu drücken, dass ein bei der Feuerwehr Kirchweyhe ansässiges Löschsystem zum Einsatz kommen kann, das bereits beim Brand bei Pfeifer-Holz im Frühjahr geholfen hatte. Dabei werden sogenannte Löschnägel durch das Dach gedrückt, um so Wasser als feinen Nebel direkt in den Brandraum zu bringen. Wie Busenius nach Abschluss des Brandeinsatzes sagte, sei dieses Vorgehen erfolgreich gewesen.
Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist bislang unklar. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Verletzt wurde dem Vernehmen nach niemand. Nach Feuerwehrangaben, war die Scheune weitestgehend leer. Die Eigentümerin sprach gegenüber der AZ von lediglich alten Maschinen, die in der Scheune gelagert worden seien. Sie hätte in gut vier Wochen als Festscheune für eine Hochzeit der Kinder dienen sollen. Die Schadenshöhe liegt nach ersten Schätzungen bei rund 100.000 Euro.
